LOM

Aus EVALunaBiblio
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dies ist ein Glossar-Eintrag. Über die unten angegebenen Links gelangen Sie zu den Handbucheinträgen mit der genauen Anleitung zum jeweiligen Thema.

Die Leistungsorientierte Mittelvergabe, kurz LOM dient der leistungsgerechten Zuteilung von Mitteln sowohl auf Landesebene, wie auch innerhalb einer Fakultät. Da die reale Forschungsleistung einer wissenschaftlichen Einrichtung nicht direkt gemessen werden kann, werden Indikatoren benutzt, die einen bestimmten Teilbereich, z.B. die Publikationsleistung, möglichst gut erfassen. Die verwendeten Faktoren unterscheiden sich dabei sowohl zwischen den Bundesländern als auch zwischen den Fakultäten, die interne LOM-Verfahren einsetzen. Zur Messung der Publikationsleistung werden häufig journalbezogene Zitationskennzahlen (z.B. Impactfaktor, Journal Citation Score) herangezogen. Im LOM-Verfahren wird außerdem festgelegt, welche Leistungen berücksichtigt werden. So sind häufig bestimmte Publikationsformen (z.B. Meeting Abstracts) vom Verfahren ausgeschlossen. Oft ist die Listung einer Publikation im Web of Science und/oder der Medline eine Zugangsvoraussetzung zur LOM und muss entsprechend nachgewiesen werden. Die aggregierten Indikatoren aller zugelassenen Leistungen werden pro Fakultät (oder im Falle der internen LOM: Fakultätseinrichtung) berechnet und dienen dann zur Aufteilung der per LOM vergebenen Mittel.


Artikel in die LOM einbringen

Beachten Sie, dass der Stichtag für die Einbringung je nach Bundesland unterschiedlich sein kann. Bitte informieren Sie sich bei den für Sie zuständigen Personen (i.d.R. lokale Administratoren), welche Schritte noch für eine erfolgreiche Einbringung in die LOM erforderlich sind.


Wichtige Handbucheinträge

Meine Werkzeuge